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Alkoholprävention 10. Klasse

Alkoholprävention in den Abschlussklassen der Maria Ward Schule

Im Januar machte das Projekt Station an der Maria Ward Schule. Durch mehrere Planungsgespräche mit der zuständigen Beratungslehrerin für Suchtfragen konnte eine vierstündige Präventionsveranstaltung mit jeweils einer Abschlussklasse ermöglicht werden. Von 9:00 bis 13:00 Uhr diskutierten die Mädchen über Alkoholkonsum, lösten in Kleingruppen verschiedene Aufgabenstellungen zur Thematik oder konnten mit den Rauschbrillen nachempfinden wie stark ihr Handeln durch Alkoholkonsum beeinträchtigt wird.

An diesem Vormittag konnten die Jugendlichen erfahren, was bei einem Rausch im Körper passiert, gemeinsam mit den Mitarbeitern des ZJS wurde die Entstehung einer Abhängigkeitserkrankung schemenhaft betrachtet und die Schülerinnen diskutierten über Möglichkeiten und Grenzen ihre eigene Abschlussfeier.

Die Veranstaltung kann in beiden Klassen als äußerst positiv gewertet werden. Die Schülerinnen haben sich aktiv beteiligt, insbesondere die Übung mit den Rauchbrillen wurde positiv gewertet. Es ist den Rückmeldungen nach zu urteilen gelungen, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der offene Gespräche möglich waren. Kritisiert haben die Schülerinnen, dass nicht mehr Zeit war für Infos zu den Auswirkungen des Alkoholkonsums sowie zu anderen Suchtmitteln. Die Mehrheit fand die Veranstaltung aber auch in der Zeitspanne lehrreich und interessant und viele haben Neues erfahren.

Auch wir selbst haben die Arbeitsatmosphäre als sehr positiv empfunden. Es besteht offensichtlich ein großer Informations- und Gesprächsbedarf in dieser Altersgruppe – gerade in Bezug auf die „Alltagsdroge Alkohol“. Aus den mündlichen Rückmeldungen zum Abschluss der Veranstaltung ging hervor, dass wir einige Schülerinnen zum Nachdenken gebracht haben. Sie möchten sich künftig auf Feierlichkeiten reflektierter verhalten und mehr Verantwortung für sich und andere übernehmen. Wir selbst bewerten die Veranstaltungen als gelungen. Unsere selbst gesteckten Ziele in der Arbeit mit den Klassen haben wir gut erreicht.

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