Französisch

An der Maria-Ward-Schule findet im 1. Halbjahr der 6. Jahrgangsstufe ein 1- stündiger Französisch - Kennenlern – Kurs statt, an dem alle Schülerinnen teilnehmen. Der Kurs dient dazu herauszufinden, ob Französisch als weitere Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 7 in Frage kommt. Die endgültige Einwahl in den Wahlpflichtunterricht (WPU) ab Jahrgangsstufe 7 erfolgt im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 6 im Benehmen mit den Eltern nach persönlicher Begabung und Eignung der Schülerin. Die Eignung für die Wahl des Fachschwerpunktes Französisch oder Polytechnik wird zusätzlich durch die Klassenkonferenz festgestellt, wobei in der Regel durchschnittlich befriedigende Leistungen in den Hauptfächern Deutsch/ Englisch und Mathematik ein erfolgreiches Fortkommen in Französisch erwarten lassen.

Paris

Paris ist die tollste Stadt der Welt. Überall sieht man Crèperien und Patisserien. Wenn man die Champs-Elysees heraufspaziert, sieht man viele Geschäfte bekannter Marken wie Chanel, Dior, Louis Vuitton oder Hermès, die alle zu Weihnachten wunderbar geschmückt sind. Am Ende dieser Prachtstraße kann man den Arc de Triomphe bewundern. Er wurde Napoleon zu Ehren errichtet und zeigt die Macht, die Napoleon innehatte. Wenn man möchte, kann man den Arc auch von innen besichtigen. Oben ist eine Aussichtsplattform, die einen beeindruckenden Blick auf den Place de l’Etoile und die Champs-Elysees gewährt.

Der Eiffelturm ist wohl eines der bekanntesten Gebäude dieser Erde. Errichtet wurde er anlässlich der Pariser Weltausstellung von Gustave Eiffel. Von seiner Spitze aus kann man ganz Paris erblicken. Abends wird er auch angestrahlt und zu jeder vollen Stunde blinken kleine Lämpchen, ein atemberaubender Anblick. Auf dem Eiffelturm kann man auch das Arbeitszimmer von Herrn Eiffel besichtigen. Wenn man abends auf dem Eiffelturm steht könnte man meinen, man wäre der König der Welt. Ein kalter Wind bläst aus allen Richtungen, aber dennoch muss man auch einmal auf dem Eifelturm gestanden haben. Abends liegt ein rosa Schleier über der von Lichtern erhellten Stadt, und wenn man durch die Straßen und Gassen flaniert, findet man jede Menge gemütlicher kleiner Bistros und Restaurants.
Auch der Louvre ist ein lohnendes Ziel – nicht nur bei Regen. Von außen ist der ehemalige Sitz der französischen Könige, bis zur Errichtung von Versailles, wunderbar anzusehen. Innen erinnern die Deckenmalereien und die Fresken noch an die Zeiten längst vergangener Tage. Die Sammlung dort ist beachtlich. Man kann das berühmteste Gemälde der Welt, die Mona Lisa, oder Napoleons Krönung betrachten. Auch die Gräber von ägyptischen Pharaonen kann man bewundern. Allein die ägyptische Abteilung hat mehr als 42 Säle!

Mit dem Batobus, einer Art Bus, der über das Wasser fährt, kommt man über die Seine recht schnell zur Ile de la Cité mit Frankreichs wohl bekanntester Kathedrale „ Notre Dame“. Die alten Beichtstühle, Reliquien und die bunten Glasfenster sind ein erhebender Anblick. und haben einen magischen Einfluss auf die Besucher. Notre Dame besitzt eine Magie, von der andere Gotteshäuser nur träumen können.

Übrigens braucht man mit dem TGV von Frankfurt nach Paris gerade mal 4 Stunden.

Besichtigung des Teppichs von Bayeux

Gegen Nachmittag des 07. Septembers 2011 fuhren wir mit dem Bus von dem Soldatenfriedhof in Colleville zum Centre Guillaume le Conquérant, Bayeux, wo der berühmte Wandteppich von Bayeux ausgestellt wird. Am Eingang des Museums bekamen wir alle einen Audio-Guide, auf dem der Wandteppich und seine Geschichte genau beschrieben wurde. Der Teppich von Bayeux wird auch „Bildteppich der Königin Mathilda“ genannt, da Mathilda die Frau von „Wilhelm dem Eroberer“ den Teppich bestickt haben soll. Der Wandteppich wurde aus Wolle und Leinen mit feinster, handwerklicher Kunst gestickt.
Der kunstvoll bestickte Wandteppich wurde in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts hergestellt und besteht aus einem 68,38 Meter langen und 0,52 Meter hohem Tuchstreifen. Auf dem schon 1000 Jahre alten Tuchstreifen wird in 58 Einzelszenen die Eroberung Englands durch den Normannenherzog „Wilhelm dem Eroberer“ in Bildern dargestellt. Es beginnt mit einem Zusammentreffen von Harald Godwinson, Earl of Wessex mit dem englischen König Edward und endet mit der Schlacht von Hastings am 14. Oktober 1066 .Es fehlen leider die Schlussszenen auf dem Wandteppich und die genaue Länge des Teppichs ist unbekannt. Trotz alledem ist die Geschichte sehr interessant. Seit 2007 gehört der Teppich zum UNESCO-Programm und zum Weltdokumenterbe.

Studienfahrt der Klasse 9c

Im September 2011 haben wir, die Klasse 9c, eine Studienfahrt nach Nordfrankreich an die Atlantikküste der Normandie unternommen. Gemeinsam mit Frau Heyer und Frau Gast haben wir uns den Norden Frankreichs angeschaut. Innerhalb von nur 10 Tagen haben wir viel gesehen und erlebt. Wir besuchten zum einen viele prachtvolle Kirchen und Klöster wie Mont-Saint-Michel und zum anderen Museen wie das Mémorial, in dem es erschütternde Bilder des 2. Weltkrieges zu sehen gab. Wir erfuhren eine Menge über die Schlachten und Heldentaten der Alliierten und erhielten einen Einblick in die grausamen Tage und Nächte Frankreichs während der Landung der Alliierten in der Normandie im Juni 1944. Außer der historischen Vergangenheit konnten wir einen Tag in einer französischen Schule verbringen und Kontakte zu den Schülern dort knüpfen. Es war sehr interessant zu erleben, wie eine französische Schule aufgebaut und organisiert ist. Wir erlebten einen aufregenden und spannenden Tag, dem wir am Anfang mit großer Nervosität entgegen sahen, weil wir nicht wussten, was auf uns zukam, jedoch wurden wir dort herzlich empfangen und begrüßt.
Einen solchen Empfang bekamen wir auch im kleinen, alten Rathaus in Cabourg, wo der Bürgermeister auf uns wartete. Während einer kurzen Pressekonferenz erzählte man uns eine Menge historischer Hintergrundgeschichten über Cabourg. Da man dies auf Französisch tat musste uns Frau Heyer die Rede übersetzen, denn unser Französisch war noch nicht so gut, um alles zu verstehen.
Unsere Unterkunft befand sich in nicht weit von Cabourg entfernt. Der kleine Ort hieß Houlgate, und wir wohnten dort in einer Jugendherberge direkt am Meer. Wir konnten ohne großen Aufwand nach dem Abendessen noch kurz an den Strand gehen und die Füße ins Wasser halten. Das haben wir immer sehr genossen.
Es war eine aufregende und lehrreiche Woche, aus der ich viel mitgenommen habe. Unter anderem viele schöne Fotos von den alten Städtchen an der Küste und dem fantastischen Blick aufs Meer.

Betrachtungen über Frankreich und den Französischunterricht

Spricht man Französisch, findet man rund um die Erde Gesprächspartner, da Französisch nach Englisch und Spanisch die am häufigsten gesprochene Sprache der Welt ist. Französisch als Fremdsprache wird von 24 Prozent der deutschen Schüler erlernt und ist somit die am häufigsten gelernte Fremdsprache nach Englisch.

Französisch ist nicht nur als sehr schöne melodisch klingende Sprache bekannt, sondern mit Frankreich verbindet man die französische Küche „La cuisine française“ mit ihrem Käse „Le fromage français“ und ihrem Wein „vins français“. Außerdem denkt man an die Hauptstadt Paris, die Stadt der Liebenden mit ihrem Eiffelturm „ La tour Eiffel“, und nicht zu vergessen den „Louvre“, sowie an die Kathedrale „Notre Dame“ und an andere zahlreiche Museen als auch Kunstgalerien. Man denkt an Parfums und an berühmte Designer wie zum Beispiel an Coco Chanel und Jean Paul Gaultier. In Cannes findet das bekannte Filmfestival statt und Monaco ist bekannt für sein Casino. Frankreich ist einfach das Kulturzentrum in Europa.
Im Französischunterricht wird viel Wert auf den Sprachgebrauch gelegt.
In der Klasse liest man zusammen verschiedene Texte, die aufeinander aufbauen, übersetzt sie und lernt dabei gleich die neue Grammatik. Auch die grammatischen Aufgaben werden mündlich in der Klasse besprochen. Die Vokabeln und die Grammatik müssen wie bei allen anderen Fremdsprachen selbstverständlich immer wiederholt werden. Das Beste sind Schüleraustausche, um in beiden Ländern das Erlernen der Partnersprache für mehr Schülerinnen und Schüler attraktiv zu machen. Man lernt ein anderes Leben kennen mit neuen Menschen aus einer anderen Kultur und außerdem wird man viel sicherer in der Sprache. Hat man den Ehrgeiz und lernt eine anspruchsvolle Sprache wie Französisch und nimmt vielleicht sogar an einem Schüleraustausch teil, kann man wirklich stolz auf sich sein.

Seite 1 von 4

Zum Anfang