Polen-Austausch 2018

Gimnazium Nr. 1 im. Jana Pawla
deutsche und polnische Schüler und Schülerinnen mit den Lehrkräften und dem polnischen Direktor 
  

 

 

 

 

Unser Schüleraustausch nach Polen begann am Montagmorgen ungewohnt früh, da wir uns schon um 5:30 Uhr am Frankfurter Flughafen getroffen haben. Der Flug nach Warschau dauerte etwa 1 1/2 Stunden und bei der Ankunft haben wir auch schon unsere Austauschschüler das erste Mal getroffen. Bei den meisten war es am Anfang etwas komisch mit ihren Austauschschülern zu reden, da man sie nur über elektronische Nachrichten kennengelernt hat, doch nach einiger Zeit wurde es immer besser.

Nach einer knappen Stunde im Bus sind wir bei einem Museum in Warschau angekommen, wo wir in Gruppen mit unseren Austauschschülern viele verschiedene Experimente machen konnten. Das war sehr interessant und hat viel Spaß gemacht, außerdem war es eine gute Gelegenheit, die Austauschschüler mehr kennenzulernen. Danach sind wir nochmal drei Stunden mit dem Bus nach Świdnik (die Stadt der Partnerschule) gefahren. Bei der Ankunft warteten auch schon die Eltern der Austauschschüler. Mit ihnen sind wir dann in unser vorrübergehendes Zuhause gefahren und haben noch zu Abend gegessen. Und so ging der erste Tag des Austauschs zu Ende.

Am Dienstag, unserem zweiten Tag in Polen, besuchten wir vormittags einige Stunden den Unterricht in unserer Partnerschule. Der Unterricht war sehr interessant, sofern wir etwas davon verstanden haben. Anschließend gingen wir zu einer Wechselstube und tauschten unser Geld um. Dann fuhren wir nach Lublin zu einem Einkaufscenter und gingen Kegeln. Einige von uns stiegen früher aus dem Bus, der uns von Lublin nach Świdnik brachte, aus und gingen zusammen zu einer der Austauschschülerinnen nach Hause grillen. Anfangs waren wir noch eher zwei getrennte Gruppen, aber nach kurzer Zeit lösten sich die Gruppen auf und wir haben uns alle miteinander über verschiedene Themen unterhalten und uns alle sehr gut verstanden. Dass wir alle eine Mischung aus Deutsch, Polnisch und Englisch gesprochen haben, war kein Problem, denn irgendwie haben wir uns verstanden.

Unser Mittwochmorgen begann mit einer einstündigen Busfahrt nach Lublin, wo wir eine Besichtigung des Museums im Konzentrationslager Majdanek machten. Es war sehr bedrückend dort, doch wir fanden es wichtig, etwas über unsere Geschichte zu lernen. Daraufhin besichtigten wir noch die Innenstadt von Lublin. Nach dem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir mit dem Bus entweder wieder zum Einkaufszentrum, um zu shoppen oder zu grillen, andere unternahmen auch noch andere Aktivitäten, wie zum Beispiel schwimmen. Den Abend verbrachten wir wieder bei unseren Gastfamilien.

Nach einer knapp zwei Stunden langen Busfahrt sind wir am Donnerstagvormittag in Zamość angekommen. Dort machten wir auch eine sehr ausführliche geschichtliche und architektonische Stadtführung. Danach aßen wir wieder gemeinsam zu Mittag und gingen im strömenden Regen zurück zum Bus, nach dem Ausflug trennten sich unsere Wege wieder in alle Richtungen. Jeder wollte den letzten Tag so schön wie möglich mit unseren Polen gestalten.

Der Abschied war am Freitagmorgen schwer, als wir alleine nach Warschau fuhren. In Warschau besichtigten wir noch einen Teil der Stadt und machten zwei schöne Gruppenbilder. Abends waren wir noch zusammen essen und dann ging es auch schon am nächsten Morgen ab zum Flughafen.

 

Bad Homburg, im Mai 2018

Lea Wolf, 10c und Eva Vigener, 10b

 

 

                                           

Die Sigismundssäule auf dem Schlossplatz in Warschau                                                                       
Unsere Mädels erkunden gut gelaunt und voller Tatendrang die Hauptstadt

 

Erste polnische Zloty wurden im Kantor (Geldwechselstube) getauscht
 

                                   

Stadtführung durch Lublin
Selbst der Regen konnte der Stimmung nichts anhaben                                                                     
  
Denkwürdiger Besuch des KZ in Majdanek, dem ersten Lager im besetzten Polen
 „Unser Schicksal – Eure Mahnung“ ist die Inschrift des Mahnmals
                                                                                                       
Besuch in Zamosc - dem polnischen Venedig mit seinen pittoresken Häusern
 

 

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