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Schul-Premiere: Die Guten A-Band in der Maria Ward Schule

Freitagsmorgens, Viertel vor zehn: Deutsch- und Mathebücher wegpacken, Klassenzimmertür hinter sich zuziehen und ab in die Aula. „Frühstückspausen-Zeit heißt heute nicht Korndreieck mit Käse, ein Päckchen Schoko-Landliebe und Schulhofgeplauder, sondern Indie-Rock und Rock aus Detroit. „Sportfreunde Stiller“ bis „The White Stripes“ – die Guten A-Band variiert alles, was den Groove-Faktor hochpegelt. Und da kommt noch mehr dazu: Perserteppich, Stehlampe im Fifties-Stil und Accessoires, wie z.B. der überdimensionale Plastik-Graureiher, stehen und liegen mit auf der Bühne. Guido und Günter, die beiden von der Band, haben offenbar freien Zugriff auf den Theaterfundus. Auf jeden Fall scheinen sie aber eins auch noch zu haben: Spaß. Und den hatte auch ihr ausnahmsweise mal ausnahmslos weibliches Publikum. 

Guido (links) und Günter kennen sich aus dem Sandkasten. Sie sind Brüder, Freunde und Reisende in Sachen Musik. Das Duo, das sich viele Fans und Freunde durch eigenwillig lässige Coverversionen erspielt hat, ist viel auf Achse und veröffentlicht aktuell ihre erste eigene Single „Astronauten leben länger“. Minimalistisch aufgestellt, spielen die beiden alle Instrumente gleichzeitig: Schlagzeug, Gitarre, Bass und was sonst noch so anfällt. Und wenn der Strom fehlt, dann wird eben Kontrabass und Gitarre ausgepackt. Immer ist eine alte Wohnzimmerlampe als „Lightshow“ mit dabei. 

 

Wir hatten noch Fragen an die Guten A-Band nach ihrem Konzert:

Die Guten A-Band vormittags in der Aula einer Mädchenschule – wie fühlt sich das an?

Es fühlt sich schon anders an als bei normalen Auftritten. Es ist sehr früh von der Zeit her für eine Live-Show, aber sehr reizvoll es zu schaffen, die Mädels zu begeistern. Für die Mädels war das wohl das erste echte Livekonzert, vermuten wir, mit echter, handgemachter Musik. Das macht es dann für uns schon auch besonders.

Diese Musik hat uns geprägt und uns einen lebenslangen Floh ins Ohr gesetzt: 

Puh, da gibt’s schon sehr Vieles. Von den „alten Helden“ würden wir Beatles und Police nennen wollen, von den neuen Sachen „Bonaparte“. Aber wir sind da echt schon offen in alle Richtungen.

Am Musik machen lieben wir: 

Die Ausdrucksform an sich, das viele Reisen und Herumkommen, aber auch Leute treffen und eben die Musik.

Leider unmöglich, aber schrecklich gerne würden wir mal Musik machen /gemeinsam auftreten mit:

Den Rolling Stones vielleicht ;) ?

Das Musikinstrument, mit dem wir uns niemals anfreunden werden, ist:

Das sind Monster Keyboard-Türme. Mit deren Sound tun wir uns schon schwer. Wir mögen halt die Gitarre in allen Varianten lieber.

Verzichten im Leben könnten wir am ehesten:

Wohl eher auf nichts ;).

Als wir Schüler waren, hätten wir uns in der Schulaula folgende Band her gewünscht: 

Eigentlich jede, die gerade am Start war. Hauptsache, wir hätten mal eine Band da gehabt. War aber leider nie der Fall an unserer Schule

Aber dank eines motivierten Konrektors, Oliver Sieper, und einer lässigen Schulleitung hat das letzten Freitag wenigstens mal geklappt, selber in einer Schulaula auf der Bühne zu stehen. Eine coole Aktion, die sicherlich auch gut ankam bei den Schülerrinnen.

Na, dann hoffentlich auf bald zum Schulfest. ;-)

Das wünschen wir uns auch!! Bis bald und Danke!

 

Die Fragen stellte Andrea Glückert

 

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