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Alina Erb belegt den 5. Platz beim Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht"

Alle neunten Klassen der MWS schreiben jedes Jahr einen Praktikumsbericht über ihr Betriebspraktikum. Die drei Besten des Jahrgangs wurden in diesem Schuljahr durch die Fachlehrerin Frau Meyer-Bader ausgewählt und für den Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“ des Arbeitskreises Schule und Wirtschaft eingereicht.

Alle ausgewählten Schülerinnen wurden zu einer großen Siegerehrung ins Kinopolis Sulzbach eingeladen. Nach der Ankunft dort erhielt jeder nominierte Teilnehmer/in eine Urkunde und wurde für die anschließende Preisverleihung in einen Kinosaal gebeten. Dort begrüßte die Bürgermeisterin von Sulzbach, Renate Wolf, die Teilnehmer/-innen, deren Begleitpersonen und alle betreuenden Lehrkräfte. Frau Gertrud Hirschhäuser, Vertreterin des Arbeitskreises Schule und Wirtschaft stellte die Jury und deren Arbeit vor. Sie erklärte, dass jährlich über 80.000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland einen Praktikumsbericht verfassen. Von dieser beträchtlichen Anzahl wurden in diesem Jahr insgesamt 137 Praktikumsberichte von Schulen aus dem Hochtaunuskreis und dem Kreis Wiesbaden eingereicht.

Die Siegerehrung wurde durch Frau Hirschhäuser und Herrn Friedrich Avenarius, Vertreter von HessenMetall, durchgeführt.

Für die Maria-Ward-Schule waren die Schülerinnen Alina Erb Klasse 9c, Wiebke Nau und Sophie Schumbert Klasse 9b nominiert. Alina Erb erreichte in der Kategorie Realschule für den Bereich Rhein-Main den fünften Platz von fast 60 eingereichten Praktikumsberichten und wurde mit einer Extra-Urkunde und einem Media-Markt-Gutschein belohnt. Wiebke Nau und Sophie Schumbert waren nicht für die ersten fünf Plätze nominiert erhielten jedoch beide eine Powerbank für das eigene Smartphone. Zusätzlich wurden alle Nominierten und deren Begleitpersonen sowie alle anwesenden Lehrkräfte zu einem Kinofilm bei Popcorn und Softgetränken eingeladen.

Auch im kommenden Schuljahr wird die Maria-Ward-Schule wieder an diesem Wettbewerb teilnehmen.

Viva Polonia

Seit 8 Jahren wird der Kontakt zwischen der „MWS“ Bad Homburg und dem „Gimnazjum Nr.1 Johannes-Paul der Zweite“ in Swidnik in Ostpolen von jeweils zwei polnischen und zwei deutschen Lehrerinnen und Lehrern gepflegt.

Zum 6. Mal gab es den direkten Austausch, bei dem vom 7.6.-13.6.2015 16 polnische Mädchen in deutschen Familien der MWS untergebracht waren. 2014 war eine deutsche Gruppe der MWS zu Gast in Swidnik. Immer wieder ist es spannend, wenn sich die Austauschpartnerinnen zum ersten Mal gegenüber stehen.

Gemeinsam wurden Exkursionen unternommen. Es gab Führungen am Frankfurter Flughafen und im Hessenpark, aber auch einen Besuch in Bonn, im Haus der Geschichte, wo die Vielseitigkeit des politischen und kulturellen Lebens bestaunt wurde. An 2 Tagen nahmen die polnischen Mädchen am Unterricht der MWS teil. Am Freitag wurden sie dann feierlich in der Aula verabschiedet, bevor sie am Samstagfrüh wieder zurück nach Polen flogen. Die Verabschiedung am Flughafen war sehr herzlich, und man sah einige traurige Gesichter.

„I AM MINT“: Azubis informieren über technische Berufe

Schülerinnen der Maria Ward Schule Bad Homburg besuchen Continental Automotive GmbH in Karben.

Karben. 21 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 der Maria Ward-Schule aus Bad Homburg besuchten heute im Rahmen des Projektes „ I AM MINT“ das Unternehmen Continental Automotive GmbH in Karben. Dort wurden sie am Nachmittag von Auszubildenden durch das Unternehmen geführt und über ihre Ausbildung praxisnah informiert.

Den Schülerinnen wurde der Standort Karben vorgestellt. Des Weiteren durften sie die Ausbildungswerkstatt besichtigen, sowie die Jungfirma kennenlernen, die von Azubis geführt wird. Dabei zeigten Auszubildende den Schülerinnen die Chancen und Möglichkeiten auf, die weibliche Bewerberinnen in dem Unternehmen haben. Das Programm endete mit einem gemeinsamen Mittagessen.

I AM MINT will mathematisch-technisch begabte Schülerinnen und Schüler für einen Berufsweg im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) gewinnen. Denn gerade in diesen Berufen steigt die Nachfrage in den kommenden Jahren steil an. Bereits 2014 fehlten in Hessen rund 70000 Fachkräfte. Verschärft wird das Problem durch die zurückgehende Zahl der Schulabsolventen. Sie wird in Hessen bis zum Jahr 2025 um 20% sinken.

„Wir müssen uns frühzeitig um den technischen Nachwuchs kümmern, wenn wir unsere Wettbewerbsfähigkeit am Markt sichern wollen“, sagte Herr J. Martin, Werk- u. Standortleiter. Mit unseren Azubi-Mentoren und den Unternehmensnachmittagen bieten wir interessierten Jugendlichen eine praxisnahe Form der beruflichen Orientierung. Mit Hilfe von „I AM MINT“ habe das Unternehmen zu diesem Zweck eine nachhaltige Kooperation mit der Maria Ward-Schule aus Bad Homburg geschlossen.

„I AM MINT passt gut in unser Konzept der Berufsorientierung“, sagte Michaela Eder, Schulleiterin an der Maria Ward-Schule. Zum einen biete das Projekt der Schule die Möglichkeit, dauerhafte Kontakte zu den Unternehmen der Region aufzubauen, zum anderen hätten mathematisch-technisch begabte Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, sich einen Eindruck von der Praxis technischer Berufe zu verschaffen. „Mit den Azubi-Mentoren erhalten unsere Schülerinnen und Schüler einen Ansprechpartner, der ihre Sprache spricht. Das gefällt uns besonders gut“, sagte die Schulleiterin abschließend.

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Öffentlicher Vortrag | Prof. Michael Reiss: Naturwissenschaftlicher Unterricht für eine nachhaltige und friedliche Welt

Öffentlicher Vortrag 
Donnerstag, 1. Okt. 2015, 19.00 bis 20.00 Uhr
Maria-Ward-Schule Bad Homburg

Michael Reiss,  
Professor of Science Education, University of London,


kommt als "Researcher in Residence" vom 30. September bis 2. Oktober 2015 an die Maria-Ward-Schule.  Schülerinnen und Kollegium der Realschule und des Wirtschaftsgymnasiums der Schule erwarten mit Michael Reiss einen Gast, der nicht nur renommierter Natur- und Bildungswissenschaftler ist, sondern auch Priest der Church of England. Der Vortrag beschäftigt sich - hoch aktuell - mit der Frage

"Naturwissenschaftlicher Unterricht für eine
nachhaltige und friedliche Welt: 

Welche Prinzipien sollten Schulen in den MINT Fächern berücksichtigen?"  


Prof. Reiss forscht und lehrt im Bereich der mathematisch-naturwissenschaftlichen (MINT) Bildung. Er war vormals selbst Biologielehrer sowie Dozent in Cambridge. Fragen der Bildungsteilhabe, der Entwicklung von Lehrerausbildung und Schulcurricula sowie Probleme des Assessment und der Schulorganisation gehören zu seinen Themen ebenso wie ethische Aspekte des MINT-Unterrichts. Von 2011 bis 2013 war er Mitglied der Arbeitsgruppe des englischen Bildungsministeriums zur Neufassung des Science National Curriculum for England. 

Zu dem Vortrag in der Aula der Schule, Weinbergsweg 60, und der anschließenden Diskussion, beides zweisprachig englisch-deutsch moderiert, lädt die Maria-Ward-Schule herzlich ein. Weitere Informationen unter Tel. 06172-946494.

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