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Schulprofil des Beruflichen Gymnasiums

Unser besonderer Bildungsauftrag

Die Maria-Ward-Schule ist eine staatlich anerkannte, überkonfessionelle Schule (Realschule und Berufliches Gymnasium) für Mädchen mit christlichem Schwerpunkt. Als Stiftung wird die Maria-Ward-Schule vom Bistum Limburg, der Gemeinschaft der Maria-Ward-Schwestern (Congregatio Jesu), dem Hochtaunuskreis sowie der Stadt Bad Homburg zu einem großen Teil finanziell unterstützt.

Was dürfen Schülerinnen und ihre Eltern demnach durch unsere pädagogische Be-gleitung erwarten? An der Maria-Ward-Schule wird ein Lehrkonzept verwirklicht, das bei der Bildung junger Menschen auf drei wesentliche Schwerpunkte Wert legt, die die vielfältigen Entwicklungsstufen Her-anwachsender berücksichtigen und in den Lehrplan integrieren: Es ist - kurz gefasst - die ganzheitliche Erziehung und Bildung von „Kopf, Herz und Hand“.

Unser ganzheitliches Bildungsangebot ist vor allem darauf abgestimmt, verantwortungsbewusste Schülerinnen hervorzubringen, die ihren Anforderungen offen und mit dem notwendigen Selbstvertrauen gegenüberstehen. Durch projektorientierten Unterricht v. a im Bereich BWL (z. B die Gründung von Schülerfirmen) können die Schülerinnen Wirtschaftsfragen praxisnah erfahren. Die Maria-Ward-Schule versteht sich ferner als eine Institution, in der neben dem Vermitteln von Lehrinhalten vor allem der Glaube in die eigenen Fähigkeiten sowie der Glaube an sich selbst gefördert werden soll. Dabei ist es ein besonderes Anliegen, Jugendliche auf deren Weg zur Selbstständigkeit zu begleiten. Vorrangige Aufgabe ist es, dafür eine sichere, geborgene Lernatmosphäre zu schaffen, die es den Schülerinnen ermöglicht, sich frei zu entfalten. Wir versuchen hierfür einen geeigneten äußeren Rahmen zu schaffen. Dazu zählt, dass unsere dreijährige Oberstufe maximal aus 90 Schülerinnen (30 Schülerinnen pro Jahrgang!) besteht.

Zeige Dich wie Du bist und sei wie Du Dich zeigst (Mary Ward 1585 – 1645)

Diese Worte Mary Wards stehen quasi exemplarisch für unseren Bildungs- und Erziehungsauftrag. Sie erheben aber nicht den Anspruch, jemanden zu überfordern, einzuengen oder zu sagen, was man tun soll, sondern sind ein Zuspruch, der Vertrauen und Mut schenken soll.

Für unsere Schule heißt das konkret:

…eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Menschen angenommen fühlen und ihnen mit Wertschätzung begegnet wird,
Ermutigung und Unterstützung zu geben, das, was ich bin, herauszufinden und zu entdecken,
Mut zu wecken, sich mit seinen Ideen und Überzeugungen in die Gesellschaft einzubringen.
Wahrhaftigkeit vorzuleben und Risikobereitschaft zu fördern, trotz Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten authentisch in seinen Handlungen zu bleiben und couragiert Verantwortung zu übernehmen.

Aufgabe und Ziel

Das berufliche Gymnasium (BG) mit Fachrichtung Wirtschaft ermöglicht in drei Jahren den Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife und berechtigt zum Studium an allen Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland. Durch die Festlegung des zweiten Leistungsfaches – Wirtschaftslehre – sowie weiterer wirtschaftsbezogener Grundkurse erhalten die Schülerinnen eine qualifizierte Berufsorientierung und werden somit auch auf andere Formen der beruflichen Bildung optimal vorbereitet. 

Aufnahmevoraussetzungen und Anmeldemodalitäten

Zu Beginn des 2. Schulhalbjahres ( zentrale Terminvergabe über das Sekretariat!) finden Aufnahmegespräche statt. Die Aufnahme in die Einführungsphase (E1) des BG kann erfolgen, wenn…

➢ Die Eignung von Seiten der Maria-Ward-Schule nach vorheriger Bewerbung festgestellt wird und…

entweder…

➢ der qualifizierende Realschulabschluss nachgewiesen wird und die Klassenkonferenz der abgebenden Schule die Eignung für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe und in das berufliche Gymnasium ausspricht.

oder...

➢ die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe gewährleistet ist (G8/G9 oder Gesamtschule).

Was erwarten wir von Ihnen?

  • Eigenverantwortlichkeit 
  • Lern- und Leistungsbereitschaft 
  • Engagement im Unterricht und für die Schule 
  • Respektvoller und fairer Umgang mit allen am Schulleben beteiligten Personen 
  • Ein konfessioneller, christlich geprägter Hintergrund ist erwünscht  

Einführungsphase und Qualifikationsphase:

Das BG gliedert sich in die einjährige Einführungsphase (E1/2) und die zweijährige Qualifikationsphase (Q1 – Q4). Die Einführungsphase dient der Orientierung und Kompensation. Hinzu kommt die Möglichkeit, die eigenen Arbeitstechniken zu verbessern. Der Unterricht erfolgt in themenbezogenen Grundkursen, die schwerpunktmäßig folgenden Fächern zugeordnet sind:

  • Sprachlich–literarisch-künstlerisches Feld
  • Gesellschaftswissenschaftliches Feld 
  • Mathematisch-naturwissenschaftliches Feld

Besonderheiten des BG an der Maria-Ward-Schule

Sprachenwahl:

Für die Schülerinnen, die in den Jahrgangsstufen 7 -10 durchgehend in der 2. Fremdsprache unterrichtet wurden, ist nur eine Fremdsprache verpflichtend. Zusätzlich kann auch Französisch an unserer Schule fortgesetzt werden. Diejenigen, die in den Jahrgangsstufen 7 – 10 keine 2. Fremdsprache erlernt haben müssen mit Spanisch beginnen.

Leistungskurskombinationen in der Qualifizierungsphase:

Folgende Leistungskurskombinationen in der (Q1 – Q4- Phase) sind möglich:

1./ 2. Leistungsfach: WL und Englisch / WL und Deutsch / WL und Biologie

 

WEITERE INFORMATIONEN

Unsere Schülerinnen haben ein Anrecht auf die geltende Lernmittelfreiheit. Das Schulgeld beträgt 120 € pro Monat.

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